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Schweizerischer Wissenschaftsrat empfiehlt nationale KI-Infrastrukturstrategie
Der Schweizerische Wissenschaftsrat SWR sieht für die Schweiz im Bereich der daten- und rechenintensiven Forschung wichtige strategische Entwicklungsmöglichkeiten. In seinem aktuellen Bericht betont der SWR das Potenzial, die bestehenden akademischen Recheninfrastrukturen gezielt weiterzuentwickeln, um den wachsenden Anforderungen insbesondere im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) nachhaltig gerecht zu werden. Um international wettbewerbsfähige Forschung an und mit KI zu gewährleisten, benötigt die Schweiz eine geeignete nationale Recheninfrastruktur mit ausreichend Rechenressourcen und internationaler Anbindung. Unter Rechenressourcen sind alle notwendigen Komponenten, Dienstleistung und Personal zu verstehen, die erforderlich sind, um sie für den Endnutzer nutzbar zu machen. Der SWR schlägt eine mehrstufige, interoperable Recheninfrastruktur vor, die regionale bis internationale Ebenen abdeckt, auf einer nationalen Strategie basiert, von einem strategischen Gremium geleitet und durch eine langfristige Finanzierung unterstützt wird.
12. Runder Tisch Exportwirtschaft mit Bundespräsident Guy Parmelin
Bundespräsident Guy Parmelin hat sich am 12. Mai 2026 mit Vertreterinnen und Vertretern der Schweizer Exportwirtschaft über die aktuelle geopolitische Lage und die handelspolitischen Entwicklungen ausgetauscht.
BFU – Scubapro ruft die Monorail-Weight-Pockets wegen Ertrinkungsgefahr zurück
In Zusammenarbeit mit der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) ruft Scubapro die Monorail-Weight-Pockets zurück. Es besteht Ertrinkungsgefahr. Die Produkte werden kostenlos repariert.
Die Schweiz setzt sich für eine nachhaltige Reintegration und die Entwicklung der Herkunftsländer ein
Die Schweiz und Tunesien leiten gemeinsam eine Konferenz im Rahmen des Rabat-Prozesses, die darauf abzielt, die nachhaltige Reintegration von zurückgekehrten Migrantinnen und Migranten und die Entwicklung der Herkunftsländer stärker miteinander zu verknüpfen. Teilnehmer sind über 30 Länder entlang der Migrationsrouten zwischen Afrika und Europa.
Berufliche Vorsorge: Gute finanzielle Lage nach drei starken Anlagejahren / Fokus auf strukturelle Risiken und Governance
Nach drei guten Anlagejahren in Folge hat sich die finanzielle Lage der Vorsor-geeinrichtungen Ende 2025 weiter verbessert. Die durchschnittliche Netto-Vermögensperformance lag bei 6,1 % (Vorjahr: 7,4 %). Die Deckungsgrade stiegen per Ende 2025 im Durchschnitt auf 117,1 % (Vorjahr: 114,7 %). Gleich-zeitig profitierten die aktiven Versicherten erneut von einer hohen Verzinsung ihrer Altersguthaben von durchschnittlich 4,33 % (Vorjahr: 3,76 %). Trotz ge-stiegener geopolitischer und wirtschaftlicher Risiken sowie erhöhter Markt-volatilität sind die Vorsorgeeinrichtungen dank aufgebauter Reserven mehr-heitlich gut auf anspruchsvollere Marktphasen vorbereitet.
Schlichtungsverfahren im Miet- und Pachtrecht: Zahl der Neueingänge nochmals höher
In der zweiten Jahreshälfte 2025 haben die Schlichtungsbehörden im Miet- und Pachtrecht schweizweit 19 240 neue Verfahren verbucht. Verglichen mit der ersten Jahreshälfte 2025 entspricht dies einem Anstieg von 1'482 Verfahren. Die Schlichtungsbehörden erledigten in der Berichtsperiode 17'328 Verfahren. Den höchsten Anteil an den Erledigungen wiesen die ordentlichen Vertragskündigungen auf, während auch der Anteil der Mietzinssenkungen erneut angestiegen ist.
Bundesrat Ignazio Cassis zu Besuch in Moldau
Bundesrat Ignazio Cassis reist vom 13. bis 15. Mai 2026 in die Republik Moldau. Er wird dort in seiner Funktion als amtierender Vorsitzender der OSZE eine Reihe von Gesprächen führen, um die Rolle der Organisation im Prozess zur Beilegung des Transnistrien-Konflikts zu erörtern. Ausserdem nimmt er an der jährlichen Tagung des Ministerkomitees des Europarats teil, die von der Republik Moldau organisiert wird.
Brandkatastrophe Crans-Montana: Alle Patientinnen und Patienten in die Schweiz rückverlegt
Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana wurde ein Teil der Verletzten in Spezialkliniken im Ausland behandelt. Inzwischen konnten alle Patientinnen und Patienten mit Lebensmittelpunkt in der Schweiz rückverlegt werden. Die beteiligten Spitäler und Rehabilitationskliniken stehen weiterhin in engem Austausch, um eine optimale Anschlussbehandlung in der Schweiz sicherzustellen.
PFAS-freie Outdoorbekleidung: Für Jacke wie Hose – Alternativen für PFAS in Textilien
Wandern, Joggen, Velofahren – bei Outdoor-Aktivitäten kann man leicht von Wind und Wetter überrascht werden. Moderne Funktionskleidung kann wasserdicht und schmutzabweisend sein, ist dafür aber oft mit PFAS-haltigen Chemikalien imprägniert. Es ist nicht leicht, diese belastenden Substanzen zu ersetzen. Forschende der Empa entwickeln daher gemeinsam mit Textilherstellern eine Technologie, mit der Ersatzstoffe für PFAS gefunden und präziser eingesetzt werden können – ganz nach dem Safe-and-Sustainable-by-Design-Prinzip.
Die Schweizer Landwirtschaft befindet sich 2025 weiter im Umbruch
Der strukturelle Wandel der Schweizer Landwirtschaft setzt sich fort: 2025 gab es in der Schweiz 46 270 Landwirtschaftsbetriebe und damit 1,7% weniger als im Vorjahr. Die Bioanbaufläche nahm weiter zu, trotz der erstmals seit 2010 rückläufigen Zahl der Biobetriebe. Die Tierbestände entwickelten sich unterschiedlich, wobei die Zahl der Milchkühe und Schweine zurückging und die Geflügelzahl stieg. Dies geht aus der neusten landwirtschaftlichen Strukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.
Höhere Berufsbildung: Ein grosser Pluspunkt für die Selbstständigkeit
Ein Jahr nach Erhalt des eidgenössischen Diploms sind 13% der Absolventinnen und Absolventen der höheren Berufsbildung selbstständigerwerbend. Dies betrifft insbesondere die Bereiche Landwirtschaft und Gesundheit. Die meisten waren bereits vor ihrem Abschluss selbstständigerwerbend und üben ihre Tätigkeit danach weiterhin in der selbst gegründeten Firma oder Praxis aus. Dies zeigen die Ergebnisse der Erhebung zur höheren Berufsbildung des Bundesamtes für Statistik (BFS).
Produzenten- und Importpreisindex steigt im April um 0,8%
Der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise erhöhte sich im April 2026 gegenüber dem Vormonat um 0,8% und erreichte den Stand von 100,5 Punkten (Dezember 2025 = 100). Steigende Preise zeigten insbesondere Mineralölprodukte sowie Erdöl und Erdgas. Teurer wurden auch Metalle und Metallhalbzeug. Im Vergleich zum April 2025 sank das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten um 2,0%. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.
